Probealarm

Änderung bei der monatlichen Feuerwehr-Probealarmierung ab Juni 2025

Mit der schrittweisen Einführung der digitalen Alarmierung im Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Passau ändern sich ab Juni 2025 die Abläufe der monatlichen Probealarmierung für die Feuerwehren in der Stadt Passau sowie in den Landkreisen Passau, Freyung-Grafenau und Rottal-Inn.

Aktuell werden die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren mit digitalen Funkmeldeempfängern („Piepsern“) ausgestattet. Künftig erfolgt die Alarmierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht mehr über den Analogfunk, sondern über moderne Digitalfunkkanäle. Auch die Feuerwehrsirenen werden schrittweise auf die neue Technik umgestellt. Die vollständige Umrüstung soll voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen sein.

Ab Samstag, dem 7. Juni 2025, wird die Probealarmierung einheitlich jeweils am ersten Samstag eines Monats durchgeführt. Die digitalen Funkmeldeempfänger werden künftig punktgenau um 12:00 Uhr ausgelöst. Parallel dazu startet die Auslösung der Feuerwehrsirenen. Da die meisten Sirenen derzeit noch analog angesteuert werden, erfolgt deren Aktivierung weiterhin zeitversetzt und nacheinander. Bis alle Sirenenstandorte durchlaufen sind, können daher bis zu 25 Minuten vergehen. Für die Bevölkerung bedeutet dies, dass der Sirenenprobealarm mancherorts erst einige Minuten nach 12:00 Uhr zu hören sein wird.

Mit Abschluss der Umrüstung auf die Digitalfunktechnik werden künftig auch die Sirenen gleichzeitig und punktgenau um 12:00 Uhr ausgelöst.

Der monatliche Probealarm dient der regelmäßigen Überprüfung der Alarmierungsinfrastruktur. Ziel ist es, technische Störungen oder Einschränkungen frühzeitig zu erkennen und die zuverlässige Alarmierung der Feuerwehren dauerhaft sicherzustellen. Die ILS Passau behält sich vor, die Probealarmierung im Bedarfsfall zugunsten eines realen Einsatzgeschehens abzubrechen.

Beim Sirenenprobealarm ist – wie im Einsatzfall auch – bayernweit ein einheitliches Signal zu hören. Dieses besteht aus drei jeweils zwölf Sekunden andauernden Tönen mit dazwischenliegenden zwölfsekündigen Pausen. Aufgrund der technischen Eigenschaften vieler Sirenen wird die Pause häufig als Abschwellen des Tons wahrgenommen.